Aktuelles immer zuerst!
"Fingerübung die 2."
28.04.2026
Hier nochmal beide Frequenz- und Phasengänge übereinander gelegt. Untenherum tut sich, bis auf die Verschlechterung der Phase, tatsächlich fast gar nichts, oben herum ein etwas früherer Abfall.
27.04.2026
Ich werde jetzt für eine weitere Frequenzgangsmessung nochmal den Line-Vorverstärker (2x ECC82, Anoden-/Kathodenfolger) vorschalten, um zu sehen ob eine deutlich niederimpedantere Ansteuerung der Endstufe sich auf die untere Grenzfrequenz auswirkt.
Und so sieht das aus. Bringt nicht all zu viel. Nach oben hin eher weniger, nach unten hin eigentlich gar nichts.
23.04.2026
Der einstellbare Hochlast-Drahtwiderstand wurde von innen am Deckblech befestigt, rechts von der Gleichrichterröhre, zwischen dem roten und den grauen Folienkondensatoren (s. Bild im Eintrag vorher). Hier war noch etwas "Luft" und auch genügend Abstand zu den darunterliegenden Netzteilkondensatoren.
Mit den Arbeitspunkten musste ich etwas spielen. Anfangs hatte ich noch die 250V-Wicklungen des Netztrafos genommen, keinen 1. C (also reine Drosselsiebung) und das Zuviel an Spannung einfach durch erhöhen des Spannungsabfalls über den Hochlastwiderstand weggenommen (Widerstandswert vergrößert -> höhere Verlustleistung. Die Güte der Drosselsiebung war hierbei <0,5, also nicht resonanzfähig. Damit bin ich dann irgendwo bei ca. 7,7W Pa, der E55L gelandet (Ua ca. 148V bei Ik ca. 52mA, entspricht ca. 77% der max. Pa), womit ich ca. 1,35W an 8,2 Ohm herausbekam.
Dann auf die 200V-Wicklungen des Netztrafos umgestellt, 1.C=1,5µf, Hochlast-R auf 235 Ohm eingestellt (keine reine Drosselsiebung mehr! Zusammen mit dem RDC der Drossel (155 Ohm), der Induktivität 10H und den 270µf Siebkapazität, komme ich wieder auf eine min. Güte von 0,5 - nicht schwingfähiger Resonanzkreis). Damit wird die Anode der E55L nur noch mit Pa ca. 5,8W belastet (Ua ca. 150V, bei Ik ca. 39mA), bekomme aber eine kaum geringere Ausgangsleistung als bei Pa=7,7W, ca. 1,25W, die ich mit ca. 2,9Veff am Eingang erreiche.
Der Rk von 62 Ohm blieb in beiden Fällen gleich. Muss ich mir nochmal genauer anschauen, warum das so ist. Liegt wahrscheinlich mit am Ri der Röhre. Der Ra des Übertragers war in beiden Fällen 2,5k.
Bei einem höheren Ik dürfte der Ri der Röhre abnehmen, der lt. Datenblatt bei Ua=125V und Ik=55,5mA, ca. 600 Ohm betragen soll. Bei nur 38mA dürfte der Ri also steigen, was im Zusammenspiel mit den 2,5k des Übertragers vielleicht wieder eine bessere Leistungsausbeute bringt. Bei höheren Strömen (niedriger Ri) wäre ein Ra von vielleicht 1,8k besser?
Und so sieht der Frequenz- und Phasengang damit aus, ca. 12- >60.000Hz (-3dB), ca. 40° bei 20Hz und vielleicht ca. 80° bei 10Hz.
22.04.2026
So sieht das jetzt "wieder" aus (das hat es vor dem Umbau auch schon, halt nur in einem etwas größerem Gehäuse)
Der 10W 220 Ohm Lastwiderstand vor der Drossel, um die Güte Q auf 0,5 einzustellen, muss den Gesamtstrom von ca. 80-100mA abkönnen und wird dabei schon recht "warm". Da hab ich Bedenken bei den umliegenden Leitungen, das die "angeschmort" werden könnten. Ich hab da noch einen einstellbaren 20W Hochlast Drahtwiderstand übrig, den ich aber evtl. stehend (am Deckblech innen, ins Gehäuseinnere hineinragend) montieren müsste. Hätte gedacht im Bereich über der Drossel. Muss aber erst schauen ob der Platz ausreicht. Ansonsten muss ich mir was biegen, um ihn horizontal am Deckblech befestigen zu können.
Nach 1. Messungen und Versuchen, hätte ich gesagt, soll der Verstärker ca. 1,5W/Kanal leisten, bei ca. 7W max. Pa (z.B. Ua ca. 145V, Ik ca. 48mA oder 140V und 50mA oder 135V und ca. 54mA, so das ich evtl. auch die EL5070 verwenden könnte, die nur eine max. Ua/Ug2 von 150V besitzt), von 10W was die Röhre könnte. Also 70% der max. Pa für ein langes Röhrenleben (die Röhre selbst ist schon eine Langlebensröhre mit 10.000 Std.). Max. könnte die Röhre lt. Datenblatt 75mA und wenn sie nicht so lange halten soll und auch die erhöhte Abwärme abgeführt werden kann, dann sind auch 100mA zuässig. Das schaffen aber die Ausgangsübertrager gar nicht (und auch nicht mein Netzteil)😉.
Hab auch momentan das Heizspannungspotential wieder höher gelegt, weil ich mit der Anoden- bzw. die Gitter g2-spannung ggf. an ihre Grenzen gehen wollte. Nur zur Sicherheit, aber den nehm ich vielleicht wieder raus, wenn ích deutlich darunter bleibe. Hab nämlich bei meinen Messungen festgestellt, das je höher ich die Röhre aussteuere bzw. übersteuere, die Anodenspannung wieder ansteigt, teilweise 10-20V (was auch u.a. hier "https://www.aikenamps.com/index.php/idle-current-biasing-why-70-percent" begründet wird).
21.04.2026
Gesagt, getan!
Fertig gebohrtes Deckblech war noch von einem früheren Versuch vorhanden. Einen 4er-Pack Kondensatoren raus, dafür eine 10H/125mA Drossel rein. Letzendlich stehen so für jede Endröhre ca. 90dB Siebwirkung zur Verfügung. Die 100k log Potis gegen 50k getauscht, etc.. Nur noch ein paar Verdrahtungsarbeiten und das Gerät dürfte wieder in Betrieb gehen.
20.04.2026
Denke ich baue den Verstärker mit der EL5070/E55L mit der ECC88 als Treiberröhre wieder zurück, d.h. als Endverstärker, aber mit getrennten Lautstärkereglern integriert. Damit würde dann schon mal ein weiteres externes "Kästchen" (das mit den Lautstärkereglern) und auch weitere "Kontaktstellen" (Cinchbuchsen) wegfallen. Zusammen mit dem Line-Vorverstärker, mit 2x ECC82 und dem RIAA, mit den 5751 Röhren + einer Eingangswahl, wäre das evtl. die 2. Anlage meiner Wahl (mit RIAA dann für MM- und MI-Systeme ohne RIAA eben auch Keramik-TA geeignet).
Vielleicht dann auch die Option den Kathodenwiderstand der 1. Stufen im Line-Vorverstärker durch einen Kathoden-C zu überbrücken, um etwas mehr Aussteuerungsreserve zu erhalten.
14.04.2026
Restliche Teile sind angekommen, wurden eingebaut, verdrahtet und Gerät ging auch schon in Betrieb.
Der 1. Widerstand (470 Ohm) wird bei ca.100mA ganz schon "heiß". Hier werden 4,7W verbraten, was selbst für den 10W Widerstand auf Dauer nicht gut ist (und auch nicht für die angrenzenden Bauteile). Da muss ich etwas runter gehen, aber reicht mir dann noch die Siebwirkung? Oder ich setze wieder die 10H/125mA Drossel ein?
Drossel wurde eingebaut und die Spannungen noch etwas "justiert". Bei 330mVeff am Eingang bekomme ich satte 1,6W raus. Hört sich nicht schlecht an, vielleicht mehr auf der "analytischen" Seite, aber auch der Bass ist nicht so kräftig, wie beim ECL805-Verstärker.
Frequenzgang geht momentan nur von ca. 17-12.000Hz (-3dB), aber auch die Phase ist schlechter.
Am Übertrager liegt es jedenfalls nicht.
Hier der Frequenzgang vom vorherigen Aufbau (mit der kompatiblen EL5070, als reine Endstufe ausgeführt und über einen niederohmigen ECC82-Anoden-Kathodenfolger-Vorverstärker, mit 2µf Ausgangskondensator, angesteuert), ebenfalls mit den Hammond-Übertragern.
Mit der als Pseudo-Triode geschaltete EL5070, 8 Ohm, 2,5k primär, Ik ca, 45mA, ca. 11-65.000Hz (-3dB), Phase dreht bei 20Hz um +30°, bei 10Hz ca. +75°
Oben herum könnte es an den Miller-Kapazitäten liegen, was man mit einem niederohmigeren Hochpass hinbekommen könnte, z.B. indem ich das 100k log Poti gegen ein 50k tausche. Untenherum könnte es ebenfalls am Hochpass liegen, was man mit Erhöhung der Kapazität verbessern könnte. Die 440µf Kapazität, die als Kathoden-Überbrückung für die Endröhre dienen, sollten reichen, weil diese auch schon in der Endstufen-Schaltung eingesetzt waren. Evtl. könnte es aber auch an der Eingangsstufe (ECC88) liegen, deren Kathoden-R nicht überbrückt ist?
Das Ganze wird jetzt erst einmal zur Seite gelegt und vielleicht später nochmal in Angriff genommen.
09.04.2026
Viel Platz ist nicht mehr. Hier bereits im nur 3HE "tiefen" Wand-/Tischrackgehäuse.
Unten: links der Ringkern-Netztrafo, Kondensatorbank für die Siebung (16x 45µf/700V- Folienkondensatoren), Hammond 125CSE Ausgangsübertrager (rechts).
Oben: links die Gleichrichterröhre (GZ34), unterhalb 1.C (1µf), 470 Ohm/10W Widerstand für den 1. Siebblock (180µf) und der Spannungsteiler um die Heizspannung der Röhren höher zu legen. Oben rechts die Röhren (E55L - 6922 - E55L), darunter die Lötleisten für die Verdrahtung und ebenfalls unterhalb-mittig 2 Kondensatorbänke mit je 4x110µf/70V- Folienkondensatoren, um den Kathodenwiderstand wechselspannungsmäßig zu überbrücken.
Hab auch noch ein paar russische 6N23P gefunden, welche den ECC88, 6922, 6DJ8 entsprechen. Die klanglich bessere Variante wird später ermittelt.
07.04.2026
Hab den Post umbenannt, so das es sich nicht nur auf ein Projekt bezieht, weil ich auch noch andere Verstärker "anpassen" werde 😉. Warum nicht etwas, was sich als "Best Practice" herausgestellt hat, auch auf andere Geräte anwenden?
Hatte ja noch einen Endverstärker mit der EL5070 oder E55L im Schrank stehen. Zusammen mit einem Vorverstärker mit den ECC82 und einen RIAA mit den 5751 Röhren. Alles zusammen wurde über eine Kästchen mit Eingangswahl und kanalgetrennten Lautstärkeregler miteinander, über mehr oder weniger lange Kabel, verbunden.
Ich hatte halt immer wieder mal die Idee, alles getrennt auf zu bauen, um leichter eine Komponente gegen eine andere austauschen zu können. Das hat sich seit den Keramik-TA's und der einhergehenden Hochohmigkeit wieder geändert. U.a. wegen der Störanfälligkeit, sollten hier eher kurze, geschirmte Kabel verwendet werden und ein RIAA-/Line-Verstärker wird eigentlich nicht mehr benötigt (auch wenn man Kristall- und Keramik-TA's, mit entsprechender Anpassung, auch damit betreiben könnte). Einzelgeräte nehmen aber auch wieder mehr Platz weg, den ich seit dem ich ein Wandregal gebaut habe, nicht mehr habe.
"Reduce to the max" (aufs Wesentliche reduziert) 😉.
Also wird jetzt erst einmal aus dem E55L/EL5070-Endstufe ein Verstärker mit Treiberröhre und getrennten Lautstärkereglern.
Das Deckblech musste dazu neu gebohrt werden, u.a. weil die beiden Endröhren jetzt eine gemeinsame Treiberröhre (ECC88 bzw. 6922) bekommen haben (mittig, zwischen den Endröhren).
Die ECC88 kann zwar nur einen Gitterableitwiderstand (Rg) von max. 1 MOhm, aber 1. soll der auch noch abhängig vom Arbeitspunkt sein (max. Pa), aber man soll ihn auch berechnen können mit Rg=1+gm*Rk (nicht überbrückte Rk = lokale Gegenkopplung).
Hier "https://www.diyaudio.com/community/threads/amplifiers-that-exceed-grid-leak-resistance.261130/" wird gesagt, wenn man z.B. Endröhren nur bei 70% der max. Pa betreiben würder, könnte man 2-2,5* höher gehen, als im Datenblatt angegeben wird.
Werde aber hier Versuche anstellen bis auf min. 2,2 MOhm hoch gehen zu können. Man soll das auch recht einfach testen können, wenn man den Rg überbrückt und sich dann die Anodenspannung nicht ändert, was bedeuten würde, das sich der Arbeitspunkt nicht verschiebt.
Die ECC88 hat einen Verstärkung von max. 33-fach, hier wird sie aber ohne Kathoden-Überbrückungskondensator betrieben, was vielleicht noch ca. 20-fach ergeben dürfte. 20x ca. 0,350Veff (Dual CDS660) macht ca. 7Veff, mit der die E55L/EL5070 dann angesteuert werden könnte, benötigt je nach Arbeitspunkt aber vielleicht nur max. 4Veff). Die Gittervorspannung der ECC88 werde ich aber wieder so um die 1,8-2,2V legen, damit auch die Eva Cassidy Platte nicht wieder verzerrt 😉. Lautstärke wird wieder zwischen den Stufen stattfinden (50 oder 100k log Poti, je nachdem welcher Variante in Verbindung mit einem 1-1,5µf Koppelkondensator den besten Frequenzgang ergibt).
Eine ECC189, mit 34-facher Verstärkung würde vielleicht auch gehen oder eine russische 6N1P.
Um die fu des Hochpasses zu berechnen muss man aber wieder den Gitterableitwiderstand (100 kOhm) nach dem Poti mit in die Rechnung mit einbeziehen. Der Gesamtwiderstand ist abhängig von der Stellung (Lautstärke) des Potis. Bei max. Lautstärke ergeben sich die geringsten Werte.
Bei max. Lautstärke liegen die max. 50k des Potis dem 100k Rg parallel, was dann nur noch 33k ergibt. Mit einem 100k Poti und dem 100k Rg dann 50k.
1µf/"50k log Poti" -> ca. 4,77Hz 1,5µf -> ca. 3,18Hz
1µf/"100k log Poti" -> ca. 3,18Hz 1,5µf -> ca. 2,12Hz
Hab die ECC88 aber auch gewählt, weil sie eine Schirmung zwischen den 2 internen Systemen hat, was für Stereobetrieb vielleicht für eine bessere Kanaltrennung sorgt und weil ich noch einige davon habe. Eine ECC82 hatte ich auch schon im Hinterkopf, u.a. weil ich sie bereits im dazugehörigen Line-Vorverstärker eingesetzt habe. Aber immer nur eine Röhre je Kanal, als Anoden-Kathodenfolger-Kombination geschaltet, also nicht einne einzige Röhre im Stereobetrieb.
Das (Wand-/Tisch-) Gehäuse (hier noch 4HE) wird nur noch 3HE "tief" sein. Die getrennten Lautstärkeregler befinden sich zusammen mit all den anderen Anschlüssen auf dem hinteren Blech, ganz rechts außen. Drosselsiebung kam auch raus, dafür eine mehrfach RC-Siebung rein, die eine ähnlich gute Siebwirkung aufweist (>90dB für die Endstufe und >120dB für die Treiberröhre). Mit der Drossel fällt auch ein weiterer Resonator aus der Schaltung.
"Fingerübung die 1."
03.04.2026
Hab den 1.C im Netzteil jetzt nochmal reduziert (1 -> 0,68µf). Die Anodenspannung der Endröhre reduziert sich dadurch von 204 ->192V und es fließt auch weniger Strom durch die Endröhren (33->30mA). Damit sinkt die Anodenbelastung Pa von 6,7->5,8W. Die ECL805 Endpentode ist lt. Datenblatt mit einer Pa von 8W und max. 10,5W angegeben. Damit bin ich mit 5,8W bei ca. 72,5% bzw. bei nur 55,2% ihrer Leistung. Gut für ein langes Röhrenleben.
Damit erreiche ich mit ca. 440mVeff am Eingang wieder meine 1W/2,86V/8,2 Ohm und mit ca. 515mVeff max. 1,33W.
Durch hinzuschalten (parallel) weiterer Kapazitäten zum 1. C, könnte man einfach die Ausgangsleistung wieder erhöhen (benötigt dann aber wahrscheinlich auch wieder etwas mehr Eingangsspannung).
31.03.2026
Rechts hinten sind die kanalgetrennten 100k log Potis für die Lautstärke, links daneben die Eingänge.
Das sieht doch schon besser aus.
Der Hammond 125CSE Übertrager mit der als Pseudo-Triode geschalteten
ECL805, 5k primär, 8,2 Ohm Widerstand sekundär, Ik ca. 33mA.
Mit den 100k log Potis, im Hochpass zwischen den Stufen, ist der
Frequenzgang jetzt ca. 12->40.000Hz (-3dB). Phase ist ca. 40° bei
20Hz und ca. 80° bei 10Hz. Resonanzen sind am Ende des Frequenzganges jetzt auch nicht mehr zu sehen.
Denke die Edcor's würden jetzt ähnlich gut aussehen, aber die werden jetzt
verkauft, u.a. auch, weil sie keine unterschiedlichen Sekundärimpedanzen
haben. Wer weiß ob ich nicht irgendwann nochmal andere Lautsprecher anschließen möchte.
Bei Gelegenheit probiere ich vielleicht auch nochmal 50k log Potis.
28.03.2026
Verstärker ging nach ein paar Spannungs- und Schaltungsanpassungen bereits in Betrieb. Frequenzgang und Phase mit den Edcor GSXE10-8-5k (Primärinduktivität 6H) sind jetzt erst einmal nicht so prickelnd, ca. 15-18.000Hz (-3dB). Bei der Phase bin ich mir immer nicht so sicher. Ich kann die Teilung nicht einschätzen. Sind jetzt 4 oder 5 Teilstriche 180°. Mit 5 à 36° wären es bei 20Hz ca. 60° und bei 10Hz schon >100°, mit 4 à 45° sieht es schlechter aus (im oberen Diagramm hätte ich wieder gesagt 5 Teilstriche sind 180°).
Mit dem Hammond sieht es jetzt erstmal auch nicht so viel besser aus. Vielleicht 12-17.000Hz (-3dB). Da spielen sicher die Miller-Kapazitäten eine Rolle. Da muss ich aber warten bis die 100 kOhm log Potis da sind. Das er es "oben herum" auf jeden Fall besser kann, sieht man an den u.s. Frequenzgängen, mit den unterschiedlichsten Röhren und Impedanzen, die ich früher mal aufgenommen habe (ist aber nicht bei der max. Verstärkerleistung gemessen).
Die Edcor hatte ich früher mal (2018) für ca. 45€/Stück bekommen und jetzt kosten sie ca. 196€. Das ist eigentlich absoluter Wahnsinn. Denke nicht das die 4x besser geworden sind. Das sind alles noch Preissteigerungen durch Corona. Bei Edcor selbst, in den USA, kostet dieser nur ca. 92€/Stück. Kann doch nicht sein, das hier >100€ für Zoll fällig werden. Da verdient sich doch jemand eine goldene Nase?
Es wird mittlerweile echt schwer gute/günstige Übertrager zu bekommen. Mittlerweile werfen immer mehr "deutsche" Trafobauer, bei den Rohstoffpreisen, das Handtuch, z.B. Welter, Ritter, Reinhöfer (?).
Aus dem Ausland gab es mal Partridge, Tamura (TamRadio), Hashimoto (Silk ?), James, etc.. Keine Ahnung ob es die noch gibt?
Heute kenne ich dann nur noch Lundahl, AE Europe, Sowter.
Der Hammond 125CSE mit der Triode 1626 Endröhre, an 8 Ohm, 10k primär, Ik ca. 20mA, ca. 24-60.000Hz (-3dB), Phase dreht bei 20Hz um ca. +60°, bei 10Hz dann schon ca. +105°. Warum hier der Bassbereich nicht so toll ist hab ich mich auch schon gefragt. Hochpass und fu der Kathoden-RC-Kombinationen sind eigentlich ausreichend niedrig ausgelegt. Das es vielleicht an der höheren Primärimpedanz (10 kOhm) und/oder dem höheren Innenwiderstand der 1626 (ca. 2.500 Ohm) liegt?
Könnte man ja leicht testen, indem man einfach mal kurz auf 5 kOhm Primär den Übertrager umverdrahtet.Da hab ich mir nochmal den Schaltplan angeschaut und festgestellt, das man den Hochpass zwischen Treiber- und Endröhre auch noch niedriger auslegen könnte. Vielleicht hilft das ja auch hier?
Mit der Triode 6C45, 8 Ohm, 5k primär, Ik ca. 30mA, ca. 17 (-3dB)-60.000Hz (-2dB) ......, Phase dreht bei 20Hz um ca. +60°, bei 10Hz ca. +90°.........Hier hatte ich wahrscheinlich auch ein Lautstärkepoti am Eingang angeschlossen, um den Pegel, welcher vom Focusrite Scarlet2 2i2 3rd ausgegeben wird, anpassen zu können. Vielleicht war der ja zu hochohmig? Frequenzgang würde vielleicht niedrohmiger besser aussehen?
Man muss da echt aufpassen mit der ganzen Messerei, das man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht und so falsche Schlüsse zieht.
Am oberen Ende, bei allen, gibt es so ab ca. 50 kHz, "Unsauberkeiten" (Resonanzen (?), etc.). Keine Ahnung ob man da jetzt vorsorglich eingreifen sollte oder weil es außerhalb des hörbaren Bereiches liegt, gar nicht nötig ist?
Man sieht z.B. auch, das mit mehr Strom, der Frequenzgang weiter nach unten reicht. Das hat man auch hier u.a. festgestellt "http://tubelab.com/articles/component-testing/budget-output-transformers/". Auch die Phase dreht immer weniger, je mehr Strom fließt.
24.03.2026
Nachdem der ECL-805-Verstärker mit den TamRadio F-475-Übertragern läuft, ich immer noch dabei bin, das was sich in all den Jahren angesammelt hat, etwas zu reduzieren, dachte ich mir ich könnte nochmal einen ECL805-Verstärker aufbauen, so als kleine Fingerübung (und einem Bekannten wollte ich mal ein Keramik-System an seiner Anlage installieren). Hab ja jetzt schon länger nicht wirklich etwas "größeres" gebaut. Immer nur "Zubehör", wie Umschaltboxen oder etwas Feintuning betrieben, ein Kondensator hier, ein Widerstand da.
An Teilen ist noch einiges vorhanden, u.a. 10W Edcor-Übertrager, die man vor einigen Jahren noch für ca. 45€/Stück bekommen hat, die mittlerweile aber ca. 195€ kosten. Ich weiß nicht warum die im Preis so explodiert sind. Mit Materialkosten, von wegen Kupfer und speziell behandelte/legierte Bleche sind teuer geworden, hat das aber nichts mehr zu tun?
Ich hab aber auch mal geschaut was man noch für's Geld bekommt. Das wird langsam ganz dünn überhaupt noch etwas halbwegs Vernüftiges zu bekommen.
Vor Kurzem konnte ich ja nochmal 2x Schnittbandkern Netztrafo ergattern, wovon der letzte hier ebenfalls zum Einsatz kommen wird. Von den Folienkondensatoren für's Netzteil und als Kathoden-Überbrückungs-Kondensator ist auch noch etwas da. Reicht vielleicht noch für 1-2 Geräte.
Alleine auf dem Bodenblech geht es "sportlich" zu. Gerade noch so bekommt man die Teile unter.
Beim Deckblech (gelocht) bin ich gerade beim Bauteile anordnen. Das hintere Blech mit den Anschlüssen wird noch gegen eines mit 16xXLR Auslässen ausgetauscht. Damit bekomme ich 2x Lautstärkeregler, Cincheingänge, Lautsprecherausgänge, Netzzuleitung, Sicherung, Schalter und Kontrollleuchte unter. Dazwischen ist sogar noch Platz für Blindplatten, für etwas Abstand und optischer Trennung.









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