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06.07.2029
Alles wieder auf Anfang!
Die Greencones wieder in die Abwasserrohre verpflanzt, Hochtöner oben auf, die Rohre vom Ständer noch zusätzlich mit ein paar einfachen Pucks entkoppelt (vorher waren nur kleine Gummipuffer zwischen Ständer und Rohr). Da war er wieder, der Bass, der mich vor dem Umbau auf die Monacor's schon gewundert hatte, das die Greencones dazu überhaupt fähig sind. Richtig tief und durchaus punchig.
Im Verhältnis zur Größe könnten sich da selbst die 12" RFT's eine Scheibe abschneiden 😉.
Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen, weil bei höheren Pegeln das dann schon wieder ganz anders aussehen könnte. Auch wurden die 5 Ohm Greencones auf die Schnelle auch am 8 Ohm-Anschluss des E55L-Verstärkers betrieben (das gibt nämlich primär eine Fehlanpassung an den Innenwiderstand der Röhre). Mal schauen wie sie sich dann an 4 Ohm machen?
Vermuten hätte man es können, wenn man sich einen früheren Frequenzschrieb in den Abwasserrohren anschaut, dass sie auch noch 50Hz schaffen könnten, nur waren sie da auch noch anders aufgestellt.
Hätte, hätte, Fahrradkette!
So "anfühlen" tut es sich momentan jedenfalls, wie 50Hz. Wie präzise die Bässe kommen und wie stark sie dann schon verzerren ist ein anderes Thema. Vielleicht kann man ja noch weiter mit der Position spielen? So kann man auch den Hochtonregler wieder voll aufdrehen ohne das es aggressiv klingt.
Die Meisten jedoch dürften ihre "geliebten" Greencones nach unten, durch einen "richtigen" Basslautsprecher entlasten, da diese keine großen Hübe zulassen dürften. Es wird bei den runden 20cm/8" Greencones von einer Belastbarkeit von 4-6W gesprochen, impulsmäßig vielleicht 10W. Weder hat die Schwingspule einen großen Durchmesser (19mm?), noch der verwendete Draht.
Ich denke den Monacor's war es in den Rohren schon wieder zu "eng" bzw. wirkt ein längeres Rohr vielleicht schon wieder als eine Art Transmissionline. Der Qts von ca. 2,7 ist dafür scheinbar nicht gegeignet? Kurzzeitig hörte es sich aber durchaus vielversprechend an. Bringt natürlich nichts, wenn etwas nicht reproduzierbar ist. Da sind die Greencones mit Qts ca. 0,97 scheinbar besser dafür geeignet?
Die Monacor's kamen jetzt erstmal wieder zurück in die Eket-Gehäuse und werden für Versuche meinem Bekannten gegeben, der für sein Büro ein Paar Breitbänder sucht. An seinem Jennen JS-30 Röhren-verstärker hat man dann auch die Möglichkeit an einer Klangwaage zu spielen. Früher (2016) hatte ich die Monacor's letztendlich auch in einem deutlich größerem Gehäuse (Ikea "Besta" Korpus Weiß (60x20x64cm) untergebracht, aber auch hier war lt. Frequenzgangsmessung bei ca. 70-80Hz Schluss, nicht wie beim Greencone.
Der 1. Versuch mit den Greencones, an einem 4 Ohm Ausgang, war allerdings mit dem ECL805-Verstärker. Bass war vorhanden, aber mit dem E55L an 8 Ohm war es gefühlt noch etwas tiefer. Dann auch den E55L auf 4 Ohm umgebaut. Der geht tatsächlich tiefer, obwohl vom Frequenzgang her der ECL805 die Nase vorne hätte (auch nach unten). Das schreibe ich dem geringeren Ra des Übertragers (2,5k) vom E55L-Verstärker zu, dem niedrigeren Innenwiderstand der Röhre und dem höheren Strom, der den Lautsprecher vielleicht noch besser kontrolliert, Stichwort "Dämpfung".
05.07.2026
Hab jetzt nochmal mit den Positionen gespielt. Man könnte meinen der Bass ist jetzt etwas "besser". Hab die Lautsprecher jetzt auf den Hörplatz ausgerichtet und nicht wie vorher auf gleiche Wandabstände geachtet. Nur die rechte Box hab ich wieder etwas weiter vorgeschoben (5-10cm), um evtl. den Nachhall der durch gleiche Hörabstände eher entsteht, wieder zu reduzieren. Klarheit bringt aber nur eine Messung. Hinter meinem Hörplatz ist auch gleich die Wand, die zwar mit Molton abgehängt ist, aber alles andere als optimal. Man muss halt wie immer das Beste daraus machen.
Vielleicht würden die Greencones in den Abwasserrohren auch von der Position provitieren?
Jetzt kommts!
Hab die Greencones in den Abwasserrohren dort hingestellt und da ging bassmäßig plötzlich die Post ab. Wusste gar nicht das die so viel Bass können 😉.
Dann die Monacor in die Abwasserrohre gebaut die jetzt ebenfalls mehr Bass brachten, zumindest mehr als in den Eket-Gehäusen, an der gleicher Stelle. Da muss ich wieder etwas reinhören. Kann sein das es nur mehr "wummert" als das es präzise Bassimpulse wären. Falls das der Fall wäre, könnte man vielleicht durch weiteres Verschieben den Bass optimieren.
Jetzt ist der Bass wieder weg 😒.
Ich hab nur die Holzbeine von der Holzplatte auf denen die Eket-Gehäusen standen abmontiert und wieder auf Halterungen für die Abwasserrohre gebaut, das Abwasserrohr in den die Monacor's steckten wieder mit den beiden Riemen festgezurrt und auf Position gestellt. Gut, ich habe diesmal nicht von CD gehört, auch war die Schallplattenaufnahme nicht sonderlich basslastig, weil selbst die RFT's in den Schallwänden nicht so viel mehr bringen, aber es "ploppt" jetzt wieder mehr als das es sich wie ein Bassimpuls anhört. Sollte die Ankopplung der Rohre an die Unterkonstruktion auch noch eine Rolle spielen?
Jetzt kann ich auch die Leute verstehen, die geschlossene Boxen bevorzugen. Alleine schon wegen der weniger kritischen Aufstellung. Da nimmt man vielleicht auch den s.g. "Boxenklang" in Kauf 😉.
04.07.2026
Ich brauche immer 2-3 Anläufe das es (mir) passt 😉!
Klingt natürlich gleich viel besser, wenn man zufrieden ist 😉.
Bei Gelegenheit mal den Frequenzgang messen und dann gleich noch mit der Aufstellung spielen, um die beste Bassunterstützung zu ermitteln.
02.07.2026
Ich hab mir zwar nochmal etwas Holz zuschneiden lassen, aber mit dem Klang bin ich irgendwie nicht zufrieden. Da fehlen doch einige untere Frequenzen, die das Klangbild "runder" machen würden.
Mein Bekannter wollte für sein Arbeitszimmer auf Breitbänder umsteigen. Vielleicht würden die ja bei ihm "klingen" bzw. er damit zufrieden sein?
01.07.2026
Gestern nochmal schnell reingehört, aber mit einer anderen Position für die Lautsprecher (ich hab da unterschiedliche Markierungen am Boden angebracht) und plötzlich war da sogar so etwas wie Bass hörbar (spürbar?). Mit etwas "punch" (druckvoller) und nicht nur so ein leichtes "Klopfen". Der Rest hört sich immer noch dynamisch und frei an. So wie ich es von früheren Versuchen noch im Hinterkopf hatte.
Jetzt kommen wir der Sache schon langsam wieder näher. Leider bin ich beidseitig nicht "symmetrisch", was Wandabstände angeht, da einseitig ein Regal seitlich steht.
Die hier gewälte Position ist die, wo auch meine Schallwände normalerweise stehen (in denen die SP-205 jetzt erstmal keine so guten Ergebnisse abgeliefert haben - warum auch immer). Vorher standen sie dort, wo ich für die Greencones in den Abwasserrohren, gefühlt ein gutes Ergebnis ermittelt hatte. Vielleicht sollte ich diese Position nochmal überdenken?
Das ist eben das Problem (?) mit offenen Schallwänden/Gehäusen, das der Raum größeren Einfluß nimmt. Er kann unterstützend, aber eben auch "reduzierend" wirken.
Dann lass ich mir jetzt mal neue "Bretter" zuschneiden.
29.06.2026
So sieht das momentan aus.
Also arbeite ich nun mit Leisten aus 3mm HDF, die mit der Schallwand verbunden, rückwärtig in den umlaufenden Nuten laufen. Zuschnitte und Bohrungen waren alles "Schnellschüsse" und alles andere als präzise, aber für 1. Versuche ok. Wenn das Thema weiter verfolgt wird, wird's genauer.
Man muss natürlich wieder lauter aufdrehen und auch der unterste Bass fehlt (da bin ich schon sehr verwöhnt von den RFT L3402), aber sie spielen zumindest schon etwas ausgewogener als in den Abwasserrohren, in denen auch die Greencones stecken. Habe auch die Hoffnung, das sie sich noch etwas einspielen. Vielleicht werden die Lautsprecher auch mal von vorne, mit Filz, etc. von der Schallwand entkoppelt, eingebaut? Auch mit der Aufstellung kann auch etwas gespielt werden (wo mehr Bass kommt bzw. der Raum mehr unterstützt). Frequenzgang wird später mal gemessen.
Ich könnte mir auch eine deutlich stärkere Schallwand vorstellen, z.B. 16 oder 19mm, die dann auch übersteht, die mit einer leichten Phase versehen wird. Aber schau'n wir mal.
17.06.2026
Ich weiß nicht ob ich mir gleich nochmal Gehäuse dafür bauen soll, u.a weil mir der Holzzuschnitt mittlerweile recht teuer vorkommt. Um die 150€ für 12mm Birken-Multiplex.
Würde ja reichen wenn man erstmal wieder mit einem einfachen Aufbau, wie diesen hier anfängt 😉.
Kleiner Scherz! MDF wird es dann schon werden.
Oder so was hier (Ikea "Eket"), für 15€. Die Hartfaserrückwand wird innen mit MDF verstärkt und als Schallwand verwendet. Noch ein paar konische Füße mit 40-50cm Länge drunter und fertig ist die Laube, äh Lautsprecherbox.
Denke es ist besser die Rückwand nach vorne zu verstärken, weil so gleich die Bohrungen abgedeckt werden können. Oder man macht sich die Mühe noch eine dünne umlaufende Leiste einzusetzen.
16.06.2026
SP-205 sind angekommen (sind die niedlich 😉). Gleich einen 2. Magnetring Huckepack mit Schrumpffolie, abstoßend befestigt.
Als 1. kamen sie in die Abwasserrohre (die Saba-Hochtöner sind dabei nicht angeschlossen).
Das Ganze hörte sich zu dumpf und wenig dynamisch an.
Dann via Adapterplatte (von den Visaton B200 Tests noch übrig) in die Schallwände gesetzt.
Schon besser (insbesondere dynamischer und feinere Höhen), aber es fehlte deutlich an den unteren Frequenzen (hatte ich eigentlich besser in Erinnerung).
Dann wieder die RFT L3402 eingebaut und was soll ich sagen, das passt einfach wie A... auf Eimer.
Hier merkte man auch, wieviel mehr Schalldruck die haben, weil man einfach weniger laut aufdrehen muss.
Bin ich froh die RFT's zu haben, die auch noch gut und gern bis 19.000Hz gehen 😉.
Ob ich die SP-205 dennoch behalte, werde ich spontan entscheiden.
07.06.2026
Ich weiß nicht was mich wieder geritten hat, aber irgendwie bin ich wieder auf den Monacor SP-205/8 8" (20cm) Breitbänder gekommen. Dieser ist noch immer günstig zu bekommen und vielleicht nochmal einen Versuch wert.
Probiert wird er dann erstmal in den noch vorhandenen Abwasserrohren, anstelle der Saba Greencones .............
Damals, in diesen Gehäusen ......
..... sah der Frequenzgang letztendlich so aus. Klanglich kann er ähnlich begeistern, wie die "Greencones" und das ohne zusätzlichen Hochtöner. Schalldruck soll 94dB sein und Versuche mit einem weiteren Magnetring, Huckepack, abstoßend, soll hier und da noch etwas mehr bringen. Frequenzgang wird manchmal mit 17.500, dann wieder mit 18.000Hz angegeben.
Fakt ist, dass der SP-205 oben herum eine gewissen Serienstreuung hat. Meißt laufen sie aber ab ca. 15-16 kHz aus und haben bei 20.000Hz dann nochmal 10dB weniger. Hab es aber auch schon geschafft, durch "richtiges" aufstellen und ankoppeln an die Schallwand (nicht hart von vorne, sondern entweder von hinten, also den umlaufenden Pappring als Entkopplung verwendet oder vielleicht besser von vorne (wegen Interferenzen die durch die Schallwandstärke auftreten können) mit Kork oder Filz entkoppelt) und /oder entfernen des Staubschutzes (Dustcap) der Kalotte und einsetzen einer 11er Nuss aus dem Ratschenkasten (kein Scherz!). Damit ging er dann schon bis 18 kHz und fiel bis 20 kHz nur noch um 5dB. Eigentlich wird sogar ein leicht fallender Frequenzgang zu den Höhen hin bevorzugt, dem ich mich nur anschließen kann. Wenn es lauter wird bekommen unsere Ohren oft zusätzliche Probleme mit "übertriebenen" Höhen.
Wenn da dieser Höcker bei ca. 100Hz nicht wäre. Sieht unschön aus, aber ohne ihn würde er wahrscheinlich ähnlich "bassschwach" aussehen/sich anhören wie die Greencones (obwohl deren Frequenzschieb sogar bei 50Hz noch Pegel anzeigt). Theorie und Praxis eben.

Aber damals, in den Ikea-Gehäusen (Besta), war ich teilweise der Meinung, das es stellenweise resoniert hat, was ich dem hohlen Aufbau der Ikea-Rahmen zuschreibe. Das dürfte zumindest mit den massiven Schallwänden nicht mehr passieren. Die Abwasserrohre sind eigentlich auch stabil gebaut.
Hier mal im Vergleich der RFT L3402 auf den Schallwänden. Mal schauen wie sich der Monacor darauf schlägt?
Der Schalldruck ist beim L3402 sicher höher, auch wenn man das auf den 1. Blick nicht gleich sieht und es geht auch "gefühlt" tiefer runter. Aber das ist auch kein Wunder, ist der L3402 ein 12-Zöller und der SP-205 nur ein 8-Zöller und verschiebt alleine von seiner Membranfläche her deutlich mehr Luft.
Was wäre, wenn man 2 oder 4 der SP-205 auf einer Schallwand montieren würde? Zumindest würde es schon mal mehrere akustische Zentren geben (außer man würde sie eingewinkelt montieren und den Winkel so berechnen, das alle am oder vor dem Hörplatz wieder "zentriert" sind). Da hab ich aber keinerlei Erfahrungen.






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